Klosterdestillation St. Josef der Maristenbrüder FMS in Furth bei Landshut

Arquebuse

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ARQUEBUSE” geht auf den deutschen Namen„Hakenbüchse” zurück und war eine seit dem 15. Jahrhundert verwendete „Handfeuerwaffe”. In Frankreich gab es eine Pistole gleichen Namens.

Die Geschichte, Entwicklung und Herstellung von ARQUEBUSE” und anderer Destillate ist untrennbar mit der Entstehung und Ausbreitung der Ordensgemeinschaft der Maristenbrüder (FMS) in Frankreich verbunden.

Bruder Darius hat im Generalhaus der Maristenbrüder in „Notre-Dame de l’Hermitage” südwestlich von Lyon durch viele Versuche die Grobform des heutigen ARQUEBUSE” entwickelt.

Bruder Emmanuel verfeinerte das reine Kräuter-Destillat. Behilflich war ihm hierbei sein Vater, der Apotheker war. Seit 1857 ist sein Produkt „L’euu d’Arquebuse de l’Hermitage” mit seinen mehr als 30 Kräutern und Wurzeln in seiner heutigen Zusammensetzung bekannt und vor jeder unbefugten Nachahmung geschützt.

 

Herstellung:

ARQUEBUSE” wurde seit seinem Entstehen in Hermitage, dem ersten Mutterhaus der Maristenbrüder, am Ausläufer des Pilatgebirges bei St. Etienne und später im neuen Generalat in St. Genies bei Lyon destilliert. ARQUEBUSE” hat 50 % Alkohol und wird aus über 30 verschiedenen Kräutern und Wurzeln hergestellt.

 

 

Geschichtliches zu Arquebuse: “Der Arkebusierreiter” um 1580
1566 wurde nach deutschem Vorbild ein moderner Reitertyp in die kaiserliche Armee eingeführt.
Er kämpfte im leichten Harnisch. Nach seiner Hauptwaffe, dem „Arkebuse” genannten Reitergewehr, erhielt er seinen Namen.
Zehn Jahre später setzten ihn auch die steierischen Stände im Aufgebot ein. Sie nannten ihn „Deutscher Reiter”. Er trug einen Überwurfmantel („Menthe”) in der Farbe des jeweiligen Aufgebotsviertels.