Klosterdestillation St. Josef der Maristenbrüder FMS in Furth bei Landshut

Generalkapitel der Maristen-Brüder wählte neuen Generalsuperior

Das 22. Generalkapitel der Maristen – das höchste Entscheidungsgremium der Maristen, das momentan in Rionegro in Kolumbien tagt, wählte in ihrer 200jährigen Geschichte den 14. Nachfolger des Ordensgründers Bruder Ernesto Sánchez zum Nachfolger von Buder Emili Turú.
Er ist für das Further Maristenkloster kein Unbekannter, da er als Generalrat die letzten Jahre schon mehrfach in Furth weilte und sich nach den Brüdern für die er vom Generalrat aus zuständig war erkundigte.

Das Bild zeigt ihn mit Frater Winfried ganz rechts, als den damaligen Superior und dem bisherigen Generalsuperior zusammen mit Further Bürgermeister Horsche,  der es sich nicht nehmen ließ über die Entwicklung der Gemeinde in Furth und die damit verbundene Zukunft des Klosters auf den Laufenden zu halten.

Geboren wurde Frater Ernesto (Ernst) in Guadalajara in Mexiko am 21.02.1961 als neuntes Kind seiner Familie. Vom Kindergarten bis zum Studenten war Ernesto in allen Bereichen maristischer Pädagogik tätig. Neben seiner Tätigkeit als Mathematik und Religionslehrer, war er in der Ausbildung der jungen Studenten und Berufspastoral tätig.

Über Jahre hinweg war er für den Ordensnachwuchs zuständig und nicht zuletzt in der mexikanischen Provinzleitung, sowie in der Generalverwaltung in der Kommission für Religiöses Leben und Berufung und da wiederum auch deren Direktor.
Nachdem ihn seine Provinz als Provinzial wieder nach Mexiko zurückgeholt hatte, tat dies auch die Generalleitung ein Jahr darauf und holte ihn als Generalrat beim letzten Kapitel in die oberste Ordensleitung.

Er steht seit gestern dem Orden vor und leitet die Geschicke des Ordens die nächsten 8 Jahre.

Er ist auch einer der jüngsten Generalsuperioren, der die Geschicke der 3400 Ordensbrüder, die weltweit in über 80 Ländern der Welt, bevorzugt in den Krisengebieten und bei den ärmsten der Armen tätig sind.

Bei seinem Besuch in Furth, so teilte uns das Kloster mit, erkundigte er sich in erster Linie nach dem Verein Maristen Solidarität International (ehem. Maristen-Fürsorge u. Missionsverein), der schon seit fast 100 Jahren aus Furth diese Tätigkeit unterstützt.

Und nicht zuletzt nach der letzten maristischen Klosterdestillation, der er nicht nur einen Besuch abstattete, sondern besonders deren soziales Engagement lobte.

Auf die Frage der Landshuter Zeitung, ob sich da die Klosterdestillation nicht lumpen lässt und dazu nicht auch ein Sonderprodukt herausbringt, ließen es sich Destillateur und Geschäftsleitung nicht kalt erwischen und bestätigten dass Mitte November es noch einmal eine Neuauflage des Maristiners gibt und auch eine zusätzliche Sonderanfertigung  Maristiner mit Honig, um damit auch zu unterstreichen, dass die 200jährige Tradition auch für Furth einen Verpflichtung bedeutet.

 

Frater-Emili-und-Ernesto-Generalsuperior